Parodontologie

Parodontitis (Parodontose) bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des Zahnbettes mit Abbau des Zahnhalteapparates. Eine Paradontitis ist keine Erkrankung der Zähne sondern des Zahnbettes. Oft sind diese sogar gesund. Trotzdem sind sie gefährdet, da es zu einer Lockerung bis hin zum Verlust der Zähne kommen kann.

Ursachen für diese entzündliche Erkrankung des Zahnfleisches und Zahnhalteapparates sind Zahnbelag und die darin lebenden Bakterien. Gifte aus dem Stoffwechsel der Bakterien wandern in das Zahnfleisch und lösen dort eine Entzündung aus. Im Laufe der Zeit lockert sich dadurch das Zahnfleisch, eine Zahnfleischtasche entsteht. Der Zahnbelag kann sich nun ungehindert auch unterhalb des Zahnfleischraumes ausbreiten, denn er ist für die Zahnbrüste nicht mehr erreichbar also auch nicht entfernbar. Folgen sind Verbreitung der Entzündung (Zahnfleischbluten). Durch ein Übergreifen auf den Kieferknochen verlieren die Zähne ihren Halt (Knochenabbau).

Je nach Schwere des Falles sieht eine konsequente Behandlung in der Regel folgende Abschnitte vor:

  • Parodontalbefunde: Taschenmessungen, Röntgenbilder
  • Hygienephase (2-4 Sitzungen je 60-90 Minuten bei unseren speziell ausgebildeten Prophylaxehelferinnen)
  • Behandlung der Zahnfleischtaschen durch den Arzt in Anästhesie
  • Ausheilphase
  • erneute Taschenmessung und Röntgenbilder zur Überprüfung des Behandlungserfolges
  • ggf. weiterführende Parodontale Behandlung (Chirurgie etc.)